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Geplante Steuerreform ab 2020

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Die wichtigsten Punkte der geplanten Steuerreform:

 

Ab 2020:

  • Die Begünstigung des 13. und 14. Gehaltes (Versteuerung mit 6 %) bleibt erhalten.
  • Die Grenze bei den geringwertigen Wirtschaftsgüter (volle Abschreibung im Jahr der Investition wird von EUR 400,00 auf EUR 800,00 angehoben
  • Die Kleinunternehmergrenze in der Umsatzsteuer soll (geringfügig) von EUR 30.000 auf EUR 35.000 erhöht werden.
  • Pauschalierung der Einkommensteuer für Kleinunternehmer bis zu einem Umsatz von EUR 35.000,00. Die Regelung soll so ausschauen, dass vom Umsatz 60 % als Betriebsausgaben (bei Dienstleistungsunternehmen 35 %) abzuziehen sind. Das bedeutet, dass bei einem Umsatz von EUR 35.000,00 ein Gewinn von EUR 14.000,00 (bei Dienstleistungsunternehmen EUR 22.750,00) zu versteuern ist. Ob die Besteuerung nach dieser Regelung oder eine „normale“ Gewinn-/Verlustermittlung steuerlich günstiger ist, wird im Einzelfall zu beurteilen sein.

 

Ab 2021

  • Senkung des Einkommensteuertarifes für Einkommen zwischen EUR 11.000 und EUR 18.000 von 25% auf 20%.
  • Das Werbungskostenpauschale bei Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit wird von EUR 132,00 pro Jahr auf EUR 300,00 pro Jahr erhöht.
  • Die Grenze bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern (volle Abschreibung im Jahr der Investition) wird noch einmal von EUR 800,00 auf EUR 1.000,00 erhöht.

 

Ab 2022

  • Senkung des Einkommensteuertarifes für Einkommen zwischen EUR 18.000 und EUR 31.000 von 35% auf 30% und für Einkommen zwischen EUR 31.000 und EUR 60.000 von 42% auf 40%.
  • Einführung einer begünstigten Mitarbeitererfolgsbeteiligung bis zu einem Betrag von EUR 3.000,00 je Mitarbeiter, maximal aber 10 % des Unternehmensgewinnes. Diese Erfolgsbeteiligung ist Lohnsteuer, Sozialversicherung und Lohnnebenkosten frei.
  • Erhöhung des Gewinn-Grundfreibetrages auf EUR 100.000. Bisher betrug der Gewinn-Grundfreibetrag 13% vom Gewinn (maximal EUR 3.900,00) ohne dass Investitionen getätigt werden mussten. Wird der Gewinn als Basis für den Grundfreibetrag von EUR 30.000,00 auf EUR 100.000,00 erhöht, beträgt der Gewinn-Grundfreibetrag maximal EUR 13.000,00.